Die Haut

Erkrankungen

Hier beschreiben wir die häufigsten Hauterkrankungen, für die wir Lösungen anbieten.

Akne

Akne ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die zu entzündlichen Läsionen, den sogenannten Papeln und Pusteln oder sogar Knoten führen kann, die sich insbesondere im Gesicht zeigen. Je nach Auftreten und Anzahl dieser Akne-Läsionen unterscheidet man leichte, mittelschwere oder schwere Formen der Akne. Gewöhnlich dauert die Erkrankung etwa fünf Jahre während der Pubertät. Akne kann zu Vernarbungen aber auch zu einer emotionalen Belastung führen. Meist tritt sie bei Jugendlichen auf. Etwa 70 bis 80 Prozent der Teenager sind von Akne betroffen. Weltweit ist Akne die Krankheit, die am häufigsten von Dermatologen diagnostiziert wird. In einigen Fällen bleibt die Akne jedoch auch noch im Erwachsenenalter bestehen oder tritt erst spät auf.

Rosazea

Rosacea bzw. Rosazea ist eine chronisch verlaufende, entzündliche Hauterkrankung vornehmlich des Gesichts. Sie äußert sich am häufigsten in einer verstärkten Rötung im Mittelgesicht, entzündlichen Papeln (Knötchen) und Pusteln (Eiterbläschen), flüchtige, anfallsartige Rötungen, die von Hautbeschwerden wie Brennen und Stechen begleitet werden. Rosazea lässt sich nicht heilen. Doch eine gezielte medizinische Behandlung kann die Symptome wirksam lindern. Rosazea tritt erstmalig meist im dritten oder vierten Lebensjahrzehnt und etwas häufiger bei Frauen auf. Bei der Entwicklung einer Rosazea scheint die genetische Veranlagung oft eine wichtige Rolle zu spielen. Die Behandlung sollte aus einer sanften Hautpflege und entzündungshemmenden Arzneimitteln bestehen und eine vollständige Beseitigung der Symptome zum Ziel haben1.

Hautkrebs

Hautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung weltweit. Die Zahl der Betroffenen ist in den letzten Jahrzenten erheblich angestiegen. Die Hauptursache für Hautkrebs ist eine übermäßige UV-Strahlung, sei es durch das natürliche Sonnenlicht oder durch die Nutzung von Solarien. Hautkrebs wird in zwei Kategorien eingeteilt: schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom) und heller Hautkrebs (nicht-melanozytärer Hautkrebs, auch: Nicht-Melanom-Hautkrebs). Das maligne Melanom, auch als "schwarzer Hautkrebs" bezeichnet, ist die gefürchtetste Form und sorgt für die meisten Todesfälle. Wird ein Melanom frühzeitig erkannt und behandelt, was meistens der Fall ist, besteht eine gute Chance auf Heilung. Ist dies nicht der Fall, breitet sich der Krebs auf andere Teile des Körpers aus, wo er schwer zu behandeln ist und tödlich verlaufen kann. Nicht-Melanom-Hautkrebs (heller Hautkrebs) bringt auffällige und teils entstellende Veränderungen der Haut mit sich, wenn er nicht rechtzeitig diagnostiziert und behandelt wird. Das Basalzellkarzinom ist die häufigste Form des hellen Hautkrebses und führt selten zu schweren Erkrankungen. Das Plattenepithelkarzinom ist eine weniger verbreitete Form des hellen Hautkrebses. Es kann sich in die Tiefe ausbreiten und streuen.

Die Haut kann auch von einem Lymphom, zum Beispiel dem sogenannten T-Zell-Lymphom (CTCL) befallen sein. Bei vielen Patienten treten Hautsymptome wie rote Flecken oder Plaques, trockene Haut und Juckreiz über lange Zeiträume und ohne schwerwiegende Komplikationen auf. Bei einigen Patienten kann es zu Verdickungen (Tumoren) auf der Haut oder großflächigen, juckenden Ausschlägen kommen. CTCL kann sich auf die Lymphknoten, das Blut und die inneren Organe ausbreiten.

Atopische Dermatitis

Atopische Dermatitis (oder atopisches Ekzem, Neurodermitis) ist eine chronische, entzündliche Hauterkrankung, die meist mit trockener Haut, starkem Juckreiz und wiederkehrenden Rötungen und Entzündungen einhergeht. Es handelt sich um eine langfristige, nicht infektiöse Erkrankung, die sich jedoch über mehrere Jahre hinweg bessern kann. Sie kommt bei 15 bis 20 Prozent der Kinder vor und beginnt gewöhnlich im Alter von 2 bis 6 Monaten. Aber auch Erwachsene sind zu einem kleinen Prozentsatz betroffen.

Psoriasis

Psoriasis ist eine chronische, entzündliche Krankheit, die sich in roten Flecken der Haut (Plaques) mit silbrigen Schuppen bedeckt zeigt. Es treten gewöhnlich längere Perioden auf, während der die Patienten nur leichte Symptome zeigen oder symptomfrei sind. Der größte Risikofaktor für Psoriasis ist die erbliche Vorbelastung. Zwei bis vier Prozent der Bevölkerung, insbesondere Erwachsene, leiden unter dieser Erkrankung.

Wir widmen uns auch Lösungen für die Hautalterung.

 

1  Rosacea, Esther J. van Zuuren, M.D., N Engl J Med 2017; 377:1754-1764November 2, 2017DOI: 10.1056/NEJMcp1506630