Innovation

Forschungskooperationen

Forschungskooperationen, die globale Gesundheitsthemen vorantreiben, sind für unsere Arbeit von entscheidender Bedeutung – insbesondere für den Zugang zu alternativen Perspektiven, verschiedenen Fachgebieten und neuen Technologien und Konzepten. Wir schließen uns mit Pharmaunternehmen, Kliniken, Forschungszentren und Universitäten zusammen, um die Bedürfnisse von Angehörigen der Gesundheitsberufe und Patienten erfüllen zu können. Dazu einige Beispiele:

Lizenzvertrag für eine neue Biotherapie bei atopischer Dermatitis (Neurodermitis)

Wir haben mit dem japanischen Pharmaunternehmen Chugai eine Lizenzvereinbarung für Nemolizumab abgeschlossen. Hierbei handelt es sich um ein vielversprechendes biologisches Arzneimittel, das über einen neuen Wirkmechanismus zur Verbesserung von mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis verfügt, indem der Juckreiz gelindert wird. Die Lizenz umfasst die Entwicklung und Vermarktung von Nemolizumab weltweit, mit Ausnahme von Japan und Taiwan. Wir waren begeistert von den Ergebnissen der Phase-IIa-Studie, die Anfang des Jahres 2018 im New England Journal of Medicine (NEJM) veröffentlicht wurden. Wir hoffen, dass diese Studie die Wirksamkeit und Sicherheit von Nemolizumab bestätigt hat und den Weg für Studien der Phase III ebnet, um Nemolizumab zu einer erstklassigen Lösung für atopische Dermatitis zu machen.

Zusammenarbeit mit führenden US-amerikanischen akademischen Institutionen im Bereich der atopischen Dermatitis

Mit der Icahn School of Medicine at Mount Sinai, New York City, und der Northwestern University Feinberg School of Medicine, Chicago, haben wir eine langfristige Forschungsvereinbarung zur atopischen Dermatitis unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es, das wissenschaftliche Verständnis über die der atopischen Dermatitis zugrundeliegenden Mechanismen zu erweitern und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

Wir wissen immer noch nicht, warum die Krankheit bei einigen Patienten fortbesteht, während sie bei anderen vor dem Erwachsenenalter verschwindet. Deshalb werden Forscher gemeinsam daran arbeiten, mehr Licht in die Entwicklung und den Verlauf dieser Krankheit zu bringen. Unser Forschungszuschuss ist einer der größten finanziellen Beiträge, die ein einzelnes biopharmazeutisches Unternehmen in den letzten Jahren für die rein akademische Forschung in der Dermatologie investiert hat.

Akne und Genetik: Untersuchungen am St John's Institute of Dermatology am King's College in London 

Familien- und Zwillingsstudien legen nahe, dass die Genetik eine wesentliche Rolle bei der Anfälligkeit für Akne spielt. Bislang waren die Bemühungen, diese genetische Basis zu beschreiben, jedoch begrenzt. St John's hat ein landesweites Netzwerk von Dermatologen genutzt, um Patienten mit schwerer Akne zu rekrutieren und eine Fall-Kontrollbasierte genomweite Assoziationsstudie durchzuführen, die zur Entdeckung von drei neuen signifikanten Assoziationssignalen für Akne führte. Dies eröffnet zukünftig ganz neue Behandlungsmöglichkeiten. Sobald bestimmte genetische Loci bestätigt sind, werden funktionelle Daten von Galderma verwendet, um die biologische Bedeutung der beobachteten genetischen Assoziationen zu interpretieren. Es wird erwartet, dass sich die genetischen (St. John's) und funktionellen (Galderma) Datensätze ergänzen und aussagekräftige Gesamtschlussfolgerungen erlauben.